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  • Ulmi 16

Tag 17: Utrecht „Ruhetag“

Aktualisiert: 31. Aug. 2021

Der Entscheid für einen Ruhetag vor der letzten Etappe nach Rotterdam einzulegen war goldrichtig. Die Strapazen am gestrigen nasskalten Tag haben uns allen doch zugesetzt, zudem konnten wir alle angestauten Pendenzen abarbeiten und die Sightseeingtour fortsetzen.

Als erstens kümmerten wir uns um die Rückreise am Freitag. Da Bruno unser „Spediteur“ mit seiner Frau und Eli’s Frau Stephanie anreisen um das Boot mit dem Anhänger zurück nach Eglisau zu bringen, bleibt nicht genügend Platz für uns alle im Auto. Da der Chronist nicht mehr fliegt, haben sich alle für die Rückreise per Zug entschieden. Gemäss SBB hätte die Reise in der 1. Klasse Fr 405.00 gekostet, am Schalter in Utrecht ergatterten wir dann Spezialrabatt Tickets für Fr. 165.00! Ab und zu ist es doch ratsam nicht alles übers Internet zu buchen.

Anschliessend setzten wir unsere Sightseeingtour bei einem Mix aus Sonne und Wolken von gestern Abend fort. Wir bereuten ein weiteres Mal nicht einen Ruhetag eingelegt zu haben. Was wir gestern gesehen haben war nur ein Bruchteil der Altstadt mit seinen Kanälen und Gassen. Wir staunten nur noch ab der Vielfalt die diese Stadt bietet und keinen Vergleich mit Amsterdam zu scheuen braucht. Im Gegenteil, die unzähligen Restaurants auf beiden Seiten der Kanäle, gibt es so in Amsterdam nicht zu sehen. Auch staunten wir weiter über die „Velostadt“. Es sind kaum Autos zu sehen, höchstens Lieferwagen. Fast alles bewegt sich auf 2-Räder. Es gibt sogar ein Parking-Leitsystem mit Anzeigen wo es noch freie Abstellplätze gibt. Wir beobachteten aber auch wie sich alle 2-Radfahrer an die Verkehrsregeln halten und auch in den Fussgängerzonen vom Rad absteigen und das Fahrrad vor sich herstossen.

Natürlich machten wir auf unserer Tour H Halt in verschiedenen Restaurants. Wir lernten dabei auch neue Bestellformen kennen indem alles übers Internet abgewickelt wird, von der Registrierung, Bestellung und Bezahlung.

Natürlich durfte auf unserer Tour, ein Besuch beim Wahrzeichen von Utrecht, dem Dom oder Catedraal .

Der Utrechter Dom (Dom St. Martinus) dient als evangelisch-reformierte Kirche der Protestantischen Kirche in den Niederlanden. Bis 1580 war sie die Domkirche des Bistums Utrecht. Seit einem schweren Sturm im Jahr 1674, der das Langhaus zerstörte, besteht die Kirche nur noch aus Chor, Querschiff und Turm (Domtoren), dem mit 112 Metern höchsten Kirchturm der Niederlande.

Ein weiterer Höhepunkt auf unserer Tour war ein Käseladen. Unglaublich wie sie ihre Käse hier präsentieren, da könnten die Schweizer noch etwas lernen. Zu gerne hätten wir hier Käse gekauft, aber leider haben wir ein Problem mit dem Ladekabel für den Kühlschrank auf dem Boot😞.

Wie üblich plagte uns nach dem Mittag ein kleines Hüngerchen und wir kehrten im Haus „Winkel van Sinkel“ einem wunderschönen Restaurant in einem in den 30er Jahren im Art-Deco Stil erstellten Gebäude. Wir genehmigten uns Pinot Grigio und eine Käse-Fleisch Platte und beobachteten das bunte Treiben auf den Gassen und auf dem Wasser. Da gab es alles zu sehen von Pedalos, einem auf Schwimmer befestigten Fahrrad, Party-Booten bis zu Hausbooten. Überhaupt staunten wir was alles los war in dieser Stadt für einen Montag.

Nach einer kurzen Pause im Hotel ging es auf die Suche nach einem Restaurant und wurden fündig bei einem Argentinischen Restaurant. Das Essen war sehr gut, leider erfüllte der Malbec nicht unseren Erwartungen aber wurden zum Glück noch fündig mit einem spanischen Tempranillo.

Nun sind wir wieder ausgeruht, aufgewärmt und gestärkt für unsere letzte Etappe nach Rotterdam…


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